Mittwoch, 22. Mai 2013

Parteien sind keine Firmen



Eine Partei kann längerfristig das Vertrauen der Menschen nur dadurch gewinnen, in dem sie ihnen zeigt und beweist, dass sie sich für ihre Probleme interessiert und einsetzt. Sympathie ist keine einseitige Sache. Eine Partei, die Menschen zu Wahlkampfinstrumenten macht, wird ihre Wählergunst verlieren.


Die Taktik, sich den Menschen „gut verkaufen“ und mit Kugelschreibern und einem Gläschen Bier Stimmen zu kaufen, bringt nichts. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und nicht seine Stimme. Das ist es, was eine Partei von Firmen und Organisationen wie „Zeugen Jehovas“ unterscheidet.

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Dienstag, 21. Mai 2013

Verurteilung wegen Facebook - ein Amnesty-Projekt




Trial by Timeline: Amnesty International analysiert deine Facebook-Chronik und sagt dir, wo du für dein Verhalten wie bestraft würdest... Mehr dazu


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Montag, 20. Mai 2013

Sehr gute Verdienstmöglichkeiten




Gerade bei meiner Jobsuche mehrmals entdeckt:

"Sehr gute Verdienstmöglichkeiten: 7,89 Euro/Std. brutto".

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Wunder der Geschäftswelt (1)



Als ich eine Zeitschrift herausgab, hatten sich einige iranische, in Deutschland sitzende Handelsunternehmen bereit erklärt, sehr günstig Anzeigen zu schalten. Eines dieser Unternehmen war ein Hersteller, Vertreiber und Verkäufer von iranischem Eis und Gebäck. Obwohl er mehrmals Anzeigen aufgegeben hatte und jedesmal dafür Rechnungen erhielt, beglich er sie nicht. Wenn ich ihn anrief, sagte er nett und höflich, er werde gleich morgen alle seine Schulden begleichen. Ich bat zwei Bekannte von mir, seinen Laden zu besuchen und ihn persönlich darum bitten, die Rechnungen zu begleichen. Auch diese Aktion war umsonst.


Danach habe ich ihn wieder angerufen und mich zivilisiert beschwert. Der Typ meinte: Wieso kommen Sie doch selbst nicht in meinem Laden? Wir reden bisschen miteinander, kennen uns lernen und sehen, wie es weitergeht. Seine Unverschämtheit ließ mir keine weitere Möglichkeit für einen zivilisierten Umgang übrig und ich fing an, ihn heftig zu beschimpfen. Das Arschloch wollte umsonst Anzeigen aufgeben und dazu noch die Herausgeberin ficken! Fatherfucker!


Nebenbei erwähnt: Von den 40 iranischen Läden, die sich bereit erklärt hatten, die Zeitschrift zu verkaufen, 50% der Einnahmen selbst zu behalten und den restlichen 50% mir zu überweisen, haben sich nur etwa 3-4 an unsere Abmachung gehalten. Die anderen haben drei Jahre lang die ganzen Einnahmen für sich behalten.

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Sonntag, 19. Mai 2013

Trittbrettfahrer-Gesetze für Ausländer



Das Modell der doppelten oder multiplen Staatsangehörigkeit bringt mehr Nachteile als Vorteile mit sich. Die Erfahrung zeigt, dass dadurch viele Menschen zum Trittbrettfahrer werden, da sie versuchen, mit so wenig Einsatz wie möglich das Meiste für sich herauszuholen. Beispiel: In dem Land, wo sie mehr verdienen, arbeiten sie, und in dem anderen Land, wo sie günstiger ihr Geld investieren können, machen sie dies.


Auch das Kommunalwahlrecht für Ausländer halte ich für gefährlich. Viele Ausländer leben nur vorübergehend im Ausland und wollen sich nicht dauerhaft niederlassen. Deswegen interessieren sie sich nicht richtig für die Probleme jenes Landes, in dem sie wohnhaft sind, da jene Probleme sie nicht betreffen. Ihre Wahlentscheidung ist viel einseitiger und Ich-bezogener als die der dauerhaft ansässigen Bevölkerung. Die letztere wählt seltener eine Partei wegen einem einzigen Wahlversprechen. Bei den Ausländern ist die Gefahr aber sehr groß, dass sie nur wegen einem einzigen Wahlversprechen (z.B. Erleichterung bei Erteilung/Verlängerung der Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis) eine Partei wählen. So können die Massen von Ausländern auch von extremistischen Parteien einfach ausgenutzt und instrumentalisiert werden.

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Ein Erlebnis bei meiner Partnersuche



Bis vor zehn Jahren war es so, dass ich immer einen Freund (im Sinne von boyfriend) hatte. Zwischen der Trennung und dem Beginn einer neuen Beziehung hat es bei mir nicht länger als zwei Wochen gedauert. Als aus bestimmten Gründen sich dieser Zyklus und Rhythmus änderte und ich für eine längere Zeit keinen Freund hatte, habe ich richtig darunter gelitten. Ich hatte zu der Zeit keine großartigen Möglichkeiten, einen Freund zu finden, da ich sehr zurückgezogen lebte und selten raus ging. Also habe ich mich entschlossen, andere Möglichkeiten zu nutzen.


Ich rief ein iranisches Partnervermittlungsbüro in Frankfurt an, das unter Iranern sehr bekannt ist und als zuverlässig gilt. Der Chef ging ans Telefon. Ich sagte ihm: Ich habe nicht vor, zu heiraten und suche nur einen Freund. Kann das Büro auch in solchen Fällen Partner vermitteln oder wollen alle ihre Kunden unbedingt heiraten? Der Typ antwortete: Na klar, wer soll für Sie besser als ich sein? Ich besuche regelmäßig London und bleibe immer für ein paar Tage. (Damals lebte ich in London.) Er machte mir auch indirekt klar, dass er verheiratet ist und eine Familie führt. Die ganze Zeit habe ich versucht, so zu tun, als ob ich nicht verstünde, was er mir vorschlägt, um zivilisiert das Gespräch zu beenden. Aber er hat nicht aufgegeben.


Dann dachte er, vielleicht wäre eine Fickgelegenheit für mich zu wenig, und ich würde mich für mehrere Fickpartner interessieren. Er sagte, er hätte viele Freunde in London und wir könnten uns alle treffen, damit ich auch sie kennenlerne und mich nicht so einsam fühle. Als er merkte, dass auch dieser Vorschlag ihn nicht weiterbrachte, versuchte er es mit der Liebesmasche: Was für eine tolle Frau ich wäre ... wie schön es sein könnte, wenn er mich bevor er heiratete, kennengelernt hätte ... wie ähnlich wir uns wären, wie für einander geschaffen ... Länger als eine Stunde hat das Telefonat gedauert und er beharrte ständig darauf, meine Telefonnummer und persönliche Daten zu bekommen. Mit viel Mühe habe ich es geschafft, das Gespräch ganz zivilisiert zu beenden.


Ich weiß echt nicht, was der Typ dabei dachte. Wenn ich ficken wollte, wieso sollte ich ihn anrufen?! Ich könnte ja einfach auf die Straße gehen und einigen Männern vorschlagen, mit mir Sex zu haben. Nach ein paar Stunden kann doch jeder jemanden finden, der bereit ist, eine Nacht mit ihm zu verbringen. Wieso sollte dafür jemand aus Frankfurt nach London kommen? Schließlich hatte ich ja nicht in einem abgelegenen Dorf gelebt. In London leben ja einige Millionen Männer und bestimmt wären ein paar Tausend von ihnen bereit, mit mir Sex zu haben.


Das gleiche gilt für die Iraner, die aus dem Iran anrufen oder aus dem Iran chatten und versuchen, ihr Gegenüber fickerig zu machen. Auch wenn man nur mit Iranern Sex haben will, dann gibt es hierzulande genug Iraner. Wieso sollte ich jemanden aus dem Iran hierhin schleppen, um ihn zu ficken?!


Diese Art Erlebnisse werde ich in den nächsten Tagen serienweise veröffentlichen. 

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Freitag, 17. Mai 2013

Ist Schönheit ein Reichtum?



Sogar an der Uni wird man gelehrt, dass Schönheit bei Frauen als Kapital bzw. Reichtum zählt. Ist das aber wirklich so? Mit Kapital kann man etwas kaufen, mit Schönheit kann frau oft nur sich verkaufen. Schöne weibliche Personen werden bereits im Kindesalter als Objekte angesehen. Im Fokus steht ihre Schönheit. Dadurch wird weniger auf ihr Intellekt, ihre Psyche oder Emotionen geachtet und Wert gelegt.


Wenn man klug handelt, kann man Kapital vermehren oder zumindest bewahren. Schönheit aber vergeht mit Alter, und egal wie viel man Geld investiert, um sich „verstümmeln“ zu lassen, kann man sie nicht mehr zurückgewinnen.


Die einzige Gemeinsamkeit zwischen Schönheit und materielles Kapital oder Geld ist, dass beide in den meisten Fällen „die Besitzer“ unglücklich machen. Schöne Frauen werden von den meisten Männern als Fickobjekte betrachtet und werden von den meisten Frauen gehasst. Die meisten von ihnen haben durch die Objektifizierung kein Selbstvertrauen und leiden mit dem Älterwerden unter dem Verlust ihrer Schönheit und den dadurch entstandenen psychischen Problemen. Viele von ihnen werden in ihrer Jugend brutal ausgenutzt und landen im Puff oder in den Bunga-Bungas der Berlusconis.


Viele wundern sich, wieso in neuerer Zeit so viele Menschen in den westlichen Ländern Gefallen am Islam finden. Ja, die Muslime radikalisieren sich, Christen konvertieren zum Islam, islamistische Verbrecher wie Bin-Laden oder Ahmadinejad werden als Helden angesehen und Popkultur-Stars werden zum Sprachrohr der Islamisten.


Kein Wunder. Die Popkultur propagiert ja (fast) ausschließlich das Materielle, unter dem Motto „Geld regiert die Welt“. Man bekommt ständig erzählt, dass um ans Geld zu kommen, man sich verkaufen muss. Spätestens bei der Jobsuche wird man mit Tipps bombardiert, wie man sich verkaufen sollte - mit Übertreibungen, Lügen und sogar mit Einsatz von sexueller Anziehungskraft.


Eine Gesellschaft, die auf das Materielle fixiert ist, produziert gestörte Menschen und hat keine Chance zum Überleben. Der Geist des Menschen braucht auch Nahrung. Und wenn er diese nicht bekommt, fällt er in den Schoß von Perversen und Fanatikern aller Art.

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Freitag, 3. Mai 2013

Nazi Maps - Interaktive Karte zu Aktivitäten von Neonazis



Die Initiative „Rechtes Land“ sammelt Daten zu Aktivitäten und Opfern von Neonazis. Das Ergebnis: "ein interaktiver Atlas zum Zustand rechtsextremer Gewalt in Deutschland, der so informativ ist wie erschreckend. (…) Auf einer interaktiven Deutschlandkarte informiert das Projekt unter www.rechtesland.de über eben jenes: Wann demonstrierten Nazis das letzte Mal in meiner Nachbarort? Wie viele Rechtsextreme versammelten sich beim jährlichen Rechtsrockkonzert? Mit welchen Parolen gehen Neonazis in der Fußgängerzone auf Stimmenfang? Wo starben Menschen durch rechte Gewalt? Wo findet man Hilfe beim Ausstieg aus der Szene? Flächendeckend listet der Atlas die Orte und Facetten rechtsextremer Aktivitäten auf…" Weiterlesen

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Mittwoch, 1. Mai 2013

Arbeit macht frei



37,5 Stunden Wochenarbeitszeit ist allmählich auf dem Verschwindungsweg. 40 Stunden-Woche wird bald ein Traum sein. In vielen Arbeitsstellen muss man heute schon um die 70 Stunden in der Woche arbeiten. Wenn es so weiter geht, wird unser Leben bald nur aus Arbeit und ein paar Stunden Schlaf bestehen.


In diesem Szenario ist kein Raum für Privat- und Familienleben. Nach diesen unmenschlichen Arbeitsvorstellungen macht Arbeit frei - frei vom Leben! Und bei den breiten Massen auch vom Denken!


Wie eine Bekannte einmal schön sagte, wir werden nicht mehr arbeiten, um besser leben zu können, sondern leben, um zu arbeiten. Der Sinn des Lebens wird auf Arbeit reduziert und keiner wird Zeit und genug Energie haben, um diesen Unsinn zu hinterfragen.

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Sonntag, 28. April 2013

68-er Intellektuelle und Sex mit Kindern



„Kinder haben meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen, mich zu streicheln“, schreibt ein Mann – und berichtet, dass er die Kinder dann zurückstreichelt... Der Hosenlatz war der von Daniel Cohn-Bendit".

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Jetzt wird mir ganz klar, warum die Grünen sich wie keine andere Partei für Moscheenbau einsetzen. Ihr Verständnis von Sex mit Kindern ähnelt ja sehr stark der von traditionellen Muslimen. Auch im Fall Roman Polanski protestierten viele 68-er gegen einen Prozess und gingen in der Verharmlosung seiner Straftat sogar so weit, dass sie behaupteten, der sexuelle Verkehr zwischen Künstlern und minderjährigen „Knaben“ und Mädchen sei nichts Besonderes und schon immer weit verbreitet gewesen.

PS: Heirat mit 9-jährigen Mädchen ist im Islam erlaubt. Der Prophet selbst hat sich mit einem 7-jährigen Mädchen verlobt und sie dann im Alter von 9 Jahren geheiratet.

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Freitag, 26. April 2013

Umgang mit psychisch Kranken in Vergangenheit


Folgende, mit Anführungszeichen versehene Textauszüge stammen aus dem Buch „Das Rätsel Schizophrenie – Eine Krankheit wird entschlüsselt“, von Heinz Häfner, 3. Auflage: 2005, C.H. Beck Verlag 


Im Mittelalter wurden psychisch Kranke im Europa zusammen mit Straffälligen und „nicht anderweitig versorgten pflegebedürftigen Personen“ in Zuchthäusern untergebracht. Im 19. Jahrhundert lebte ein Teil der Kranken „in Asylen höchst unterschiedlicher Qualität. Von jenen Kranken, die bei ihren meist bäuerlichen Großfamilien lebten, waren viele in Lebensalltag und Familiengemeinschaft integriert. Doch war auch das Gegenteil nicht selten: Kranke, die in verschmutzten stallähnlichen Verschlägen unter unwürdigen und unerträglichen Bedingungen gehalten wurden“.


„Im Zusammenhang mit Verstädterung und sozialem Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft kam es im 19. Jahrhundert darauf an, die Familien kostengünstig von der Versorgung ihrer kranken und behinderten Mitglieder zu entlasten“. Zahlreiche Klöster wurden durch den Staat zur Unterbringung dieser Personengruppen in Verwendung genommen. „Einmal konnte man so Familienleben und Gewissen von der stark belastenden Versorgung eines ‚Verrückten‘ entlasten (...), zum anderen boten die großen Landwirtschaften und Werkstätten der Klöster ideale Beschäftigungsmöglichkeiten für langfristig untergebrachte, arbeitsfähige Kranke“. Die meisten dieser Klöster „waren nicht mit Allgemeinkrankenhäusern verbunden. Das historische Geschehen begünstigte die Ansiedlung psychiatrischer Krankenhäuser außerhalb der Ballungszentren der Bevölkerung und getrennt von den Krankenhäusern aller übrigen medizinischen Disziplinen“.


Isolationstheorie

Viele Psychiater, darunter der Heidelberger Psychiater C.F.W. Roller, waren der Meinung, um psychisch Kranke zu heilen, müsste man sie von der Gesellschaft und normalen Lebensverhältnissen fernhalten und isolieren. Diese Idee wurde auch in die Praxis umgesetzt. „Das Scheitern der Isolationstheorie, die weitere Geschichte der psychiatrischen Pflegeanstalten und die leidvollen Schicksale jener Frauen und Männer, die dort zur Aufnahme kamen, spiegeln prominente Zitate wider, die nach Rollers programmatischen Sätzen von 1831 etwa ein Jahrhundert überbrücken:
„Es bereitete ungeheure Mühe, die durch chronische ISOLIERUNG völlig menschenfeindlichen, vertierten, mit Kot und Menstraulblut schmierenden, nackten, sträbenden Kranken an Ordnung im Wachsaal zu gewöhnen... Zum Teil mussten sie in Säcken ins Bad getragen werden“ (Willmanns 1929).


Sozialdarwinismus: Vorreiterrolle von England und USA

Das damalige Massenbewusstsein, welches sich in Biologismus und Sozialdarwinismus widerspiegelte, hat den Weg für das nationalsozialistische Euthanasieprogramm geebnet. „Im Kontext der Darwinistischen Selektionslehre führte die Entdeckung, dass die intellektuelle Oberschicht geringe Kinderzahlen, die ungebildete Unterschicht jedoch hohe Reproduktionsraten aufwies, zur Phantasie, der `Volkskörper` würde durch überwiegende Weitergabe ungünstiger genetischer Ausstattung von Generation zu Generation mehr und mehr der Degeneration und Zunahme von Erbkrankheiten und anderen Degenartionsfolgen anheim fallen.“


„So entwickelte sich die breit gesteurte Überzeugung, die Befähigten und Begabten im Volke würden mehr und mehr von den genetisch Belasteten und `Minderwertigen` der Zahl nach überholt. (...) Unterstützt durch Nietzsches Philosophie des Kampfes und der Stärke“ entstand die eugenische Bewegung in England, Amerika, Deutschland, Frankreich, Schweiz und den skandinavischen Ländern. „Der Begriff `Eugenik` selbst geht auf den genialen britischen Statistiker Francis Galton (1822-1911) zurück (...) Galton war ein Cousin von Charles Darwin. 1909 kam es vor diesem Hintergrund zur Gründung der `Eugenic Society` in London. 1910 richteten der Direktor des `Genetischen Laboratoriums` (USA) – aus dem später die Entdeckung der DNA-Doppelhelix durch die Nobelpreisträger Watson und Crick hervorging - , Charles B. Davenport, und Vizedirektor Harry P. Laughlin eine `Eugenics Research Station` ein. Sie sollte die Bevölkerungsentwicklung in den USA unter eugenischen Gesichtspunkten beobachten sowie die Fortpflanzung wertvoller Genträger aktiv befördern. So wurden `Eugenic Booths` auf der staatlichen Farmmesse 1920 eingerichtet mit dem Ziel, zur Züchtung begabter Nachkommen geeignete Familien zu vermitteln, ein klassischer Vorläufer von Himmlers `Lebensborn`-Bewegung.“


„Die pseudowissenschaftliche Ideologie und die Forderung solcher Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bevölkerung breiteten sich als Bewegung zur Zwangssterilisierung über die ganz entwickelte Welt aus. Sie führte in mehr als 20 Ländern zu entsprechenden Gesetzen noch vor dem Zweiten Weltkrieg. Diese genetische Ideologie ging in die `völkische` Philosophie des Nationalsozialismus ein und trug zur geistigen Vorbereitung von Hitlers `eugenischen` Verbrechen im Zusammenhang mit seiner rassistischen Herrenmenschenideologie bei“.


Linke Unterstützer der radikal eugenischen Maßnahmen

„Die eugenische Bewegung nährte sich nicht nur aus der sozialdarwinistischen Idee einer Degeneration des Volkskörpers als Folge der Eingriffe der Kultur in dei natürliche Evolution des Menschen, sondern auch aus ökonomischen Argumenten, der steigenden Belastung der Volkswirtschaft durch die Kosten der Fürsorge für die `Degenerierten`, die `unnützen Esser` oder die `lebensunwerten leeren Menschenhülsen`, wie einige dieser unmenschlichen Bezeichnungen lautetetn. Eugenische Maßnahmen wurden deshalb immer radikaler gefordert. Psychiater und Neurologen, Juristen und Genetiker, politische Parteien – etwa die schwedische sozialistische Partei und einige SPD-Abgeordnete – und sogar humanitär denkende Sozialmediziner – etwa der Pionier der deutschen Sozialmedizin Alfred Grotjahn (1912) – wurden zu Verfechtern radikal eugenischer Maßnahmen.“


„Bis zum Ende des Dritten Reiches sollen insgesamt 360.000 Personen, im ersten Jahr, 1934, allein 46.000, die Hälfte davon Frauen, sterilisiert worden sein (...) Zigeuner, Juden and an Erbkrankheiten leidende Menschen sollten sich nach der nationalsozialistischen Rassen- und Herrenmenschenideologie in Deutschland nicht mehr fortpflanzen dürfen.“


Gesetze zur Zwangssterilisation in westlichen Ländern

„Wie unproblematisch dieser Eingriff in die persönliche Unversehrtheit der Kranken damals zu sein schien, wird daran deutlich, dass zahlreiche `Kulturstaaten` Gesetze zur Zwangssterilisation psychisch Kranker und Behinderter erlassen und sie erst in jüngster Zeit für ungültig erklärt hatten. Der US-Bundesstaat Indiana hat 1907 die Zwangssterilisation eingeführt, bis 1913 war sie bereits in 12 US-Bundesstaaten in Kraft, 1927 bestätigte der Oberste Gerichtshof der USA die Rechtmäßigkeit der Zwangssterilisation, 1985 waren Gesetze zur Zwangssterilisation noch in 19 Staaten der USA gültig. Dänemark führte die Zwangssterilisation 1928 ein. Das schwedische Sterilisationsgesetz war wie das norwegische 1935 erlassen worden. Trotz der schlimmen deutschen Erfahrungen ist die Zwangssterilisation dort noch bis 1976 bei vielen tausend Menschen praktiziert worden.“


Der Massenmord an Geisteskranken im Dritten Reich

„Die Euthanasie wurde mit einem Propagandafeldzug gegen die `Minderwertigen` vorbereitet (...) Die Tötungsaktion, zunächst von etwa 75.000 Menschen, wurde sorgfältig geplant, ein eigenes Transportunternehmen gegründet. Tötungsanstalten wurden ausgewählt und eingerichtet – eine unvorstellbare Perversion der Aufgabe von Krankenhäusern. Alle psychiatrischen Krankenhäuser erhielten den Befehl, alle angeblich unheilbar psychisch Kranken, die unter den Führerbefehl fielen, auf Formblättern zu melden. Diese wurden von Professoren der Psychiatrie – neun hatten sich dazu hergegeben – und 39 anderen Ärzten gesichtet. Die Entscheidung über Leben und Tod fiel durch ein Kreuzchen auf dem Formblatt (...) Danach wurden die Kranken, die überwiegend an geistiger Behinderung und an Schizophrenie litten, in die Tötungsanstalten verlegt und in Gaskammern getötet. Selbst kirchlich geleitete, religiös gebundene Behinderteneinrichtungen nahmen an der Aktion teil.“

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Dienstag, 23. April 2013

Protest: Kurdische Männer tragen Frauenkleider



Kurdisch-iranische Männer haben aus Protest gegen die frauenfeindliche Politik des iranischen Regimes eine Facebook-Aktion gestartet, in der sie sich in Frauenkleidern zeigen. Kürzlich hatte ein iranischer Richter als Bestrafung einen Mann dazu gezwungen, öffentlich Frauenkleider zu tragen. Der Mann wurde in einem roten Kleid und mit einem Kopftuch durch die Straßen geschleppt. Die Protestler wollen mit ihrer Aktion deutlich machen, dass Frauen ebenbürtig sind und ein Mann sich nicht dafür schämen sollte, mit Frauen verglichen oder in ihrer Rolle versetzt zu werden.








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Sonntag, 21. April 2013

Deutsches Gericht wendet Sharia-Recht an



Oberlandesgericht Hamm zwingt einen Iraner zur Zahlung der "Morgengabe" an seiner geschiedenen Frau! 

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Wenn iranische Spermien Schicksale bestimmen



Der iranische Staat verweigert seit eh und je die Ausbürgerung von Menschen, die die iranische Staatsangehörigkeit besitzen und diese aufgeben wollen. Die iranische Staatsangehörigkeit wird automatisch durch den Vater an die Kinder übertragen.


Zum Beispiel ein Mann, der in Deutschland geboren ist, kein Wort Persisch spricht und seine emotionale Bindung an Iran nicht stärker ist als seine Bindung an Japan oder Indien, kann die iranische Staatsangehörigkeit nicht aufgeben, nur weil sein Vater die iranische Staatsangehörigkeit besaß. Dabei spielt es gar keine Rolle, was für eine Staatsangehörigkeit die Mutter besaß.


Wenn dieser Mann mit einer „deutschen“ Frau heiratet und sie Kinder bekommen, werden auch ihre Kinder automatisch die iranische Staatsangehörigkeit zugewiesen bekommen. Und wenn ihre männlichen Kinder Kinder bekommen, werden auch diese als „Iraner“ eingestuft. Und so weiter und so fort!

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Mittwoch, 17. April 2013

Crossbar Challenge einer Frau (Video)



Interessantes Ballspiel einer Frau (Crossbar Challenge)
 
Bei der Crossbar Challenge geht es darum, nicht das Tor, sondern die Latte zu treffen.

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Montag, 15. April 2013

Papst küsst Strafgefangenen die Füße (Video)



Vor ungefähr zwei Wochen hat Papst Franziskus bei einem Abendmahlgottesdienst die Füße von zwölf Strafgefangenen verschiedener Nationalitäten und Religionen (darunter zwei Mädchen) gewaschen und geküsst. Ein kurzes Video davon ist in der Mitte dieser Seite zu sehen.

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Sonntag, 14. April 2013

Freie Geschlechtswahl in Argentinien



queer.de : "In Argentinien kann künftig jede Person selbständig entscheiden, ob sie im Reisepass oder der Geburtsurkunde als Frau oder Mann eingetragen wird... Die Tatsache, dass (dafür) keine medizinischen Bedingungen gestellt werden - keine Operationen, keine Hormonbehandlung oder Diagnosen - ist bahnbrechend". Weiterlesen

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Freitag, 12. April 2013

Ich will meinen persönlichen Holocaust



Interessanter Beitrag von Gerd Buurmann
"Die Neiddebatte gehört zu Deutschland wie Sauerkraut und Döner. Es gibt jedoch eine Form von Neid, die alle anderen Neidischheiten in den Schatten stellt: der Holocaustneid. Wer heute in Deutchhland als Opfer noch eine Chance haben will, der braucht einen gelben Stern, der seinen Namen trägt." 

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Montag, 8. April 2013

Innsbruck: Küssen im Restaurant streng verboten



Augsburger Allgemeine, 04. April 2013:


"Kein Busserln, kein Händchenhalten - in einem Innsbrucker Restaurant sind Zärtlichkeiten tabu. Wer gegen das Verbot verstößt, muss das Lokal verlassen...

„Aus Respekt vor unseren Mitarbeitern und internationalen Gästen bitten wir Sie, Zärtlichkeiten in unserem Lokal zu unterlassen“, steht auf einem Hinweisschild, das gleich neben der Hausordnung hängt. „Ich will das nicht“, sagt Restaurantinhaber Kerameddin Korkmaz schlicht."    Weiterlesen

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