Montag, 30. April 2012

Bitte umarmt mich!


Ich habe AIDS.
Bitte umarmt mich.
Ich werde euch nicht anstecken.


Eines der bekanntesten Poster zum Thema AIDS.

.

Freitag, 27. April 2012

Unser „Verbrechen“ gegen die Religion!



"Ich sage euch, was ihr 1500 Jahre lang den Atheisten angetan habt. Ihr habt ihnen den Universitätszugang versperrt und sie von Lehrberufen ferngehalten, ihren Ruf beschmutzt, ihre Bücher oder andere Schriften verboten oder verbrannt, sie ins Exil getrieben und gedemütigt, ihre Eigentümer an euch gerissen und sie wegen Blasphemie verhaftet. Ihr habt sie geschlagen, schwer gefoltert, ihnen die Augen und die Zunge herausgerissen, ihre Glieder ausgestreckt, zerquetscht oder gebrochen, bei Frauen die Brüste abgerissen, bei Männern die Hoden zerquetscht, sie ins Gefängnis geworfen, erstochen, ihren Bauch aufgeschlitzt, sie erhängt und bei lebendigem Leibe verbrannt. Ihr habt Nerven, euch nun zu beschweren, dass ich mich über euch lustig mache!"

Ein Zitat von Madalyn Murray O’Hair, von mir ins Deutsche übersetzt.

Donnerstag, 26. April 2012

Armer Penis


Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergößern.


Auf dem Schild steht: „Religion ist wie ein Penis. Es ist ok einen zu haben. Es ist ok, stolz auf ihn zu sein. Aber holt ihn bitte in der Öffentlichkeit nicht raus und schwenkt ihn nicht hin und her, und bitte versucht nicht, ihn in den Hals meiner Kinder zu stecken.“

Lustiger Vergleich, der aber hinkt. Im Gegensatz zu der Religion hat der Penis nichts Negatives an sich. Er ist ein Körperteil wie jeder andere. Menschen schlagen, foltern und erwürgen andere mit ihren Händen, trotzdem würde keiner auf die Idee kommen, die Hand als etwas Abscheuliches, was versteckt werden muss, abzustempeln!

Dieses Schild erinnerte mich an einen persischen Witz: Im Bus hat ein Mann die Mullahs als Zuhälter beschimpft. Ein anderer Mann hat sich darüber aufgeregt und sich über den Vergleich beschwert. Der erstere entschuldigte sich und fragte: Sind Sie ein Mullah? Der letztere antwortete: Nein, ein Zuhälter!

(Ich weiß, der Witz hat nicht viel mit meiner Notiz zu tun, außer dass auch er von einem hinkenden Vergleich handelt.)

Mutige Frau springt auf Ahmadinejads Auto (Video)


Eine kurze Viedeoaufnahme, die von dem amerikanischen Sender FoxNews ausgestrahlt wurde, in der eine Frau aus Protest auf Ahmadinejads Auto springt und ihn anschreit. Sehen Sie den ganzen Mitschnitt, da verschiedene Teile des Videos innerhalb dieser drei Minuten gezeigt werden.
.

Mittwoch, 25. April 2012

Montag, 23. April 2012

Wege in den Schlamassel


In seinem Essay Wege aus dem Schlamassel malt Pascal Bruckner, französischer Publizist, eine düstere Zukunft für Europa. Es ist ein schöner Text aus literarischer Sicht, der inhaltlich kaum etwas zu bieten hat. Bruckners Essay ist voller Widersprüche und unbegründeten Behauptungen. Im Mittelpunkt seiner Kritik stehen Umweltschützer, die er ideologisch mit Nazis vergleicht.

Europa werde vom Absturz bedroht und bald würden andere Nationen seinen Platz in der Weltpolitik einnehmen, so Bruckner. Bei der Äußerung seiner Enttäuschung über das Ende der „westlichen Vorherrschaft über den Planeten“ schreckt er auch vor rassistischen Aussagen nicht zurück: „Wir sind nicht mehr die ersten und nicht mehr die besten. Wir treten in die Ära der braunen, gelben, schwarzen Menschen ein. Die Zeit des weißen Mannes ist vorüber oder zumindest relativiert“.

Bruckners Enttäuschung über die angebliche Niederlage Europas verstellt seinen Blick auf die Wirklichkeit. Er verkennt Europas Errungenschaften in den letzten Jahrzehnten und sieht in fast allem Zeitgenössisch-Europäischen nur Negatives. Gleichzeitig versucht er die Situation anderer Länder schönzureden und sie als Vorbilder darzustellen. Chinesen, Inder, Brasilianer und Südafrikaner seien auf dem Erfolgskurs, trotzdem stellen sie den Kapitalismus nicht in Frage, da sie wissen, dass Kapitalimus auch gerecht sein kann, so Bruckners Argumentation gegenüber europäischen Kapitalismus-Kritikern.

Man muss kein Intellektueller sein, um zu wissen, dass in all den genannten Länder katastrophale Zustände herrschen und die breiten Massen der Menschen nicht viel von dem wirtschaftlichen „Fortschritt“ mitbekommen. Die Kritik an den europäischen Kapitalismus und die europäische Demokratie mag diesen Menschen gar lächerlich vorkommen, da europäische Zustände für sie einen Traum darstellen. Ein Europäer hat aber selbstverständlich andere Erwartungen von dem politischen und wirtschaftlichen System, in dem er lebt, als ein Inder oder Chinese. Die Bedingungen, unter denen Menschen leben, bestimmen ihre Erwartungen und Maßstäbe.

Bruckners Besessenheit vom Kapitalismus verhindert ihn daran, auch andere Ideen des Liberalismus zu schätzen. Dass für ihn die Marktwirtschaft eine viel wichtigere Rolle spielt als Demokratie und Menschenrechte, wird unter anderem in diesen Sätzen deutlich, in denen er die westlichen Demokratien mit den asiatischen, südamerikanischen und afrikanischen gleichsetzt: „Die westlichen (aber auch asiatischen, südamerikanischen, afrikanischen) Demokratien müssen ihre Verbindungen stärken und Lasten gemeinsam tragen. Sie sind im Besitz eines unendlich verderblichen und fragilen Schatzes: der Menschenrechte“.

Ich weiß nicht, von welchen asiatischen, südamerikanischen und afrikanischen Staaten Bruckner spricht, mir ist jedenfalls keiner bekannt, der sich der Demokratie und den Menschenrechten verpflichtet fühlt. Den „Entzug der Staatsbürgerschaft für Bürger, die ihre Steuern nicht in der Heimat zahlen“ als eine Lösungsstrategie „hellsichtiger Analytiker“ zu bejahen, zeugt auch von Bruckners mangelhaftem Demokratie- und Menschenrechtsverständnis.

Die Begierde nach Konsum und Komfort ist bei Bruckner so stark ausgeprägt, dass er jeden ökologischen Versuch, wie das Recycling, die Mülltrennung oder Reduzierung des Strom- und Wasserverbrauchs, als Unsinn und „neurotischen Geiz“ betrachtet. Er stellt Umweltschützer auf eine Stufe mit den Nazis und schreibt: „Die Sorge um den Planeten reaktiviert einen alten totalitären Traum von Kontrolle bis hin in unsere intimsten Gewohnheiten: wie wir uns waschen, anziehen, heizen“.

Doch das alles ist nicht genug. Herr Bruckner gibt auch noch Ratschläge, wie man dem Islam-Problem entgegentreten sollte: „Zum Glück ist die Religion des Propheten in Sunniten und Schiiten aufgespalten, und man sollte nicht müde werden, dieses Ursprungsschisma zu vertiefen. Man könnte über den Islam sagen, was François Mauriac einst über den deutschen Nachbarn sagte: Man liebt ihn so sehr, dass man gerne mindestens zwei davon hat“.

Eine Auseinandersetzung zwischen Schiismus und Sunnismus würde nur dann Früchte tragen, wenn einer der beiden reformistische Ansätze oder zumindest eine offenere Grundeinstellung vertreten würde. Das ist aber nicht der Fall. Schiismus und Sunnismus repräsentieren beide eine strenge Auslegung des Islams und in den beiden Lagern haben zur Zeit die Extremisten die Oberhand. Eine ernste Auseinandersetzung zwischen diesen islamischen Glaubensrichtungen würde nur zum Blutvergießen führen und die Extremisten stärken.

Ganze achtzehn Seiten ist Bruckners Essay lang. Ihn zu lesen, bringt nicht viel, außer dass man sich ein Bild von der (europäischen) Intellektuellenszene machen kann!

Sonntag, 22. April 2012

Erst streicheln, dann töten!


Eine landwirtschaftliche Studie hat herausgefunden, dass wenn man Kälber täglich streichelt bzw. massiert, sie sich weniger vor Menschen fürchten und gelassener dem Geschlachtetwerden gegenüberstehen werden. Dies bewirkt, dass ihr Fleisch zärter wird.

Die Vorstellung, ein Tier zu streicheln, nur damit sein Fleisch später besser schmeckt, scheint mir grausam und abscheulich. Ich weiß nicht, vielleicht zeugt diese Einstellung von meiner Doppelmoral als eine Fleischesserin!

Freitag, 20. April 2012

Wie man Muslime vom Beten abbringen könnte! (Video)


Dieses Video (Dauer: 16 Sekunden) könnte einen auf Ideen bringen, wie man Muslime vom "Beten" abbringt.

Es hat auch ungewollt eine symbolische Botschaft: Vergeudet euer Leben nicht mit religiösem Unsinn. Der Zug des Lebens fährt ab, springt auf!
.

Mittwoch, 18. April 2012

Schöne Frauen haben geringere Chancen bei Bewerbungen


Laut einer Studie werden schöne Frauen seltener zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Der Grund dafür liege dieser Studie nach darin, dass Frauen, die in den Personalabteilungen sitzen, (neue) Konkurrentinnen fürchten.
.
.

Montag, 16. April 2012

Migranten verstehen nichts von Kunst!


In Peter Glasers Blog habe ich gestern einen animierten Kurzfilm mit dem Titel The Critic gesehen. Der Film basiert auf einer Idee von Mel Brooks, der auch die Erzählerrolle übernommen hat: Ein älterer russischer Migrant gibt „dumme“ Kommentare zu einem „Kunstfilm“ ab.

Peter Glaser hat zu diesem Film auch ein Zitat von Mel Brooks auf English veröffentlicht, in dem Brooks erklärt, wie die Idee zu dem Film entstanden ist. 1962 war er nämlich in einem Theater, um einen Avantgarde-Film von Norman McLaren anzusehen. Mitten im Film  hörte er, wie ein älterer Migrant, der drei Reihen hinter ihm saß, vor sich hin murmelte und seine Enttäuschung zum Ausdruck brachte, da der Film entgegen seinen Erwartungen keine „story line“ (Handlung) bot.

Schön und gut. Wieso musste aber in „The Critic“ diese Rolle unbedingt einem Migranten zugeschrieben werden? Teilen nur Migranten diese Einstellung? Ich will jetzt nicht darauf eingehen, ob überhaupt die Einstellung des Erzählers richtig oder falsch ist. In „The Critic“ wird sie jedenfalls als dumm dargestellt. Und da diese Einstellung ausgerechnet von einem russischen Migranten zum Ausdruck gebracht wird, erweckt „The Critic“ den Eindruck, als ob Migranten von Kunst nichts verstehen würden. So etwas nennt man latente Fremdenfeindlichkeit.

Samstag, 14. April 2012

Wer hat Angst vor Hollywood?


Ich hatte viel von Jean-Luc Godard gehört, und zwar nur Positives, hatte aber nie einen Film von ihm gesehen. Vor kurzem lief im Fernsehen Die Verachtung und ich habe mich dazu entschlossen, den Film anzuschauen, um herauszufinden, warum so viele Kunstliebhaber und Künstler Godard toll finden.

Die Enttäuschung war groß. Selten habe ich so einen oberflächlichen Film gesehen. Godard bringt seine Kritik an Hollywood und die Vermarktunsstrategien der Filmindustrie ziemlich lächerlich und niveaulos zum Ausdruck: Ein europäischer Drehbuchautor „verkauft“ sich an einen US-Produzenten und wirkt bei der Produktion eines Kitsch-Films mit. Der total verblödete Amerikaner zwingt den Europäer nicht nur zur geistigen Prostitution, sondern schnappt ihm auch seine Frau weg. Das erinnerte mich ein bisschen an die Äusserungen mancher Ausländerfeinde: „Die nehmen uns nicht nur unsere Jobs weg, sondern ficken auch unsere Frauen!“

Am Ende des Films gewinnt der Europäer seine Würde zurück, indem er seine Mitarbeit kündigt. Der Amerikaner und die Frau kommen um und Fritz Lang, der bekannte österreichische Filmemacher, übernimmt wieder die Regie! Nicht allein die Handlung bleibt in diesem Film an der Oberfläche, auch die Charaktere sind klischeehaft und haben keine Tiefe. Der Film ähnelt eher einem schlecht geschriebenen linken Flugblatt als einem Kunstwerk. 


(Das kursiv Geschriebene ist hinzugefügt worden.)

Freitag, 13. April 2012

Bestrafung des Inzests ist unsinnig und unmenschlich


Seit Jahren kämpft Patrick S. für die Anerkennung seines Rechts, mit seiner leiblichen Schwester eine sexuelle Beziehung führen zu dürfen. Vor Jahren fingen die beiden aus freiem Entschluss eine Beziehung miteinander an und haben vier Kinder zusammen. Deswegen saß Patrick S. über drei Jahre im Gefängis. Das Geschwisterpaar wurde zur Trennung gezwungen und drei seiner Kinder sind momentan bei Pflegefamilien untergebracht. Nun hat auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das deutsche Inzestverbot bejaht.

Ich persönlich glaube, inzestuöse Neigungen und Beziehungen seien auf eine mangelhafte Sozialisation zurückzuführen. Den gesellschaftlichen Versuch, Inzest vorzubeugen und zu verhindern, finde ich völlig richtig. Aber ein „Inzestverbot“ ist aus meiner Sicht eine rein moralische Sache und sollte sich nicht auch auf die Gesetzgebung erstrecken.

Zwei Familienmitglieder entscheiden sich freiwillig, miteinander eine Beziehung einzugehen, die von der Gesellschaft nicht anerkannt wird. Warum sollte dies bestraft werden? Wem schadet so eine Beziehung? Warum sollte der Staat in die Privatsphäre dieser Menschen eingreifen dürfen? Ich kenne die „Antworten“ offizieller Stellen auf diese Fragen, aber sie überzeugen mich nicht und ich kann keinen Sinn in einem strafrechtlichen Inzestverbot erkennen.

Der Schaden, der das Gesetz den Betroffenen zufügt, ist viel größer als der Schaden, den die Betroffenen anrichten können. Das ist auch der Grund dafür, wieso manche Kritiker die strafrechtliche Verfolgung von Inzestbeteiligten in Deutschland als „unverhältnismäßig“ betrachten.


Dazu zwei Beiträge vom Spiegel:


.

Donnerstag, 12. April 2012

Koran dem Volke!


Die radikalislamistische Salafisten haben vor, in den Fußgängerzonen deutscher Großstädte Millionen kostenlose Koran-Exemplare unter Nichtmuslimen zu verteilen. Bis jetzt konnten sie ca. 
300 000 Exemplare loswerden. SPD, Grüne, CDU und CSU zeigten sich besorgt und kritisierten dieses Vorhaben scharf.

Ich weiß nicht recht, wie ich dazu stehen sollte. Wenn es sich bei diesen Exemplaren um eine gute Übersetzung handelt, hätte ich nichts dagegen. Dann wäre ich für die kostenlose Verteilung des Korans auch unter Muslimen.

Da steht ja so viel Unsinn drin, dass allein das Lesen des Textes ohne jegliche Kommentare bei den meisten Menschen zu einer Distanzierung vom Islam führen würde. Die meisten Muslime wissen gar nicht, was in dem Koran steht und haben ihn nie ganz gelesen. Die wenigen, die dies gemacht haben, haben nie eine gut übersetzte Version in der Hand gehalten. Auch für die breiten Massen der Araber ist der Originaltext schwer zu verstehen.

Allein das Verteilen einer guten Koranübersetzung unter den Menschen könnte viel zur Aufklärung beitragen. Und es wäre super, wenn eine islamistische Kraft die Kosten dafür tragen würde! Dies würde ihr nicht nur aus ideologischer, sondern auch aus finanzieller Sicht schaden!

Sonntag, 8. April 2012

Kulturclash in ein und derselben Kultur (Foto)


Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.



Der „Kirchenvertreter“ (l.) hält zwei Schilder in der Hand, auf denen steht: „Gott hasst Schwuchteln“ und „Schwuchtelei ist eine Sünde“!
Auf dem Schild des Homosexuellenrechtlers (r.) steht: „Fuckt diesen Kerl“!

Diese Protestaktion fand vor einer Kirche statt. Wahrscheinlich gehören beide Personen zu derselben Protestgruppe und die linksstehende Person spielt nur die Rolle eines „Kirchenvertreters“. Auch wenn nicht, wäre das eine tolle Idee für ähnliche Aktionen.

Freitag, 6. April 2012

Gras dem Grass


Ich glaube, ein bisschen Gras würde unserem Herrn Grass guttun. Es würde vielleicht seine literarische Kreativität ein wenig fördern und ihm dabei helfen, die Welt aus der Sicht eines Erwachsenen zu betrachten.

Ja, liebe Leute, zu viel Alkohol schadet den grauen Zellen! Also achtet immer beim Genuss von leichten Drogen auf Abwechslung!

Und hier eines der miserabelsten Gedichte der deutschen Gegenwartsliteratur.
.

Masochismus-Tango (ein lustiger Song)


Der Masochismus-Tango: Ein englischer Song von Tom Lehrer, der sich über mancherlei Liebeslieder lustig macht.

Leider habe ich keine deutsche Übersetzung im Internet gefunden. 


Hier der englische Text:

I ache for the touch of your lips, Dear,
But much more for the touch of your whips, Dear.
You can raise welts
Like nobody else,
As we dance to the Masochism Tango.

Say our love is a flame, not an ember,
Say it's me that you want to dismember.
Blacken my eye,
Set fire to my tie,
As we dance to the Masochism Tango.

At your command
Before you here I stand,
My heart is in my hand. Ecch!
It's here that I must be.
My heart entreats,
Just hear those savage beats,
And go put on your cleats
And come and trample me.

Your heart is hard as stone or mahogany,
That's why I'm in such exquisite agony.
My soul is on fire,
It's aflame with desire,
Which is why I perspire
When we tango.

You caught my nose
In your left castanet, Love,
I can feel the pain yet, Love,
Every time I hear drums.
And I envy the rose
That you held in your teeth, Love,
With the thorns underneath, Love,
Sticking into your gums.

Your eyes cast a spell that bewitches.
The last time I needed twenty stitches
To sew up the gash
That you made with your lash,
As we danced to the Masochism Tango.

Bash in my brain,
And make me scream with pain,
Then kick me once again,
And say we'll never part.
I know too well
I'm underneath your spell,
So, Darling, if you smell
Something burning, it's my heart.
Excuse me!

Take your cigarette from its holder,
And burn your initials in my shoulder.
Fracture my spine,
And swear that you're mine,
As we dance to the Masochism Tango.


Für persischsprachige Leser: Es gibt eine persische Übersetzung des Songtexts.

Donnerstag, 5. April 2012

„Doppelmoral“ des Westens ist begründet


Es gibt nicht wenige, die glauben, die Außenpolitik westlicher Staaten basiere auf „Doppelmoral“, da diese Staaten andere Länder nicht gleichbehandeln. Als Beispiel wird oft Saudi-Arabien aufgeführt: „Warum setzt man den Staat X unter Druck, obwohl es in Saudi-Arabien viel schlimmer zugeht?!“ Obwohl ich solche Kritiken für berechtigt halte, bin ich der Meinung, die Forderung nach einer Gleichbehandlung aller Staaten sei unrealistisch und idealistisch.

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Im Iran gibt es tausende Gefangene, die der Folter, Vergewaltigung, Hinrichtung, Blendung, Steinigung oder Abhackung ihres Beins oder Arms ausgesetzt sind. Die Oppositionellen und die Menschenrechtler können sich selbstverständlich nicht für jeden einzelnen Fall individuell einsetzen, also müssen sie sich damit abfinden, nur für einige dieser Menschen Kampagnen zu führen. Alle anderen Fälle können nicht individuell behandelt werden. Durch das Engagement für die Menschenrechte wird aber indirekt auch auf die Lage anderer Gefangenen aufmerksam gemacht.

Genau so sieht es auf der Weltebene aus. Außer einigen europäischen Ländern, der USA, Kanada, Australien, etc. herrschen überall auf der Welt katastrophale Zustände - von Afrika und Asien bis Zentral- und Südamerika. Es ist nicht nur aus Aufwandsgründen unmöglich, gegen alle Unrechtsstaaten vorzugehen, sondern auch aus politischen Gründen. Wenn der Westen alle anderen Staaten der Welt wegen Missachtung der Menschenrechte unter Druck setzen würde, seine diplomatische Beziehungen zu ihnen abbrechen würde, usw., dann würde er ganz alleine dastehen und hätte sogar keine Chance zum Überleben. Also kann er nur unter bestimmten Voraussetzungen bestimmte Staaten unter Druck setzen.

Ich bestreite nicht, dass der Westen manchmal auch Mist baut, aber es ist schwer zu bestreiten, dass die westlichen Staaten die einzigen sind, die sich global für Menschenrechte und Freiheit einsetzen. Vielen mag dieser Einsatz zu dürftig erscheinen, aber welch anderer Staat interessiert sich im geringsten für die Demokratisierung der Weltgemeinschaft und die Einhaltung der Menschenrechte?

Mittwoch, 4. April 2012

Meister Proper - eine amerikanische Verschwörung


Video (mit englischen Untertiteln): In seiner Vorlesung an einer iranischen Universität behauptet dieser iranische Dozent, der Zeichentrickfilm „Tom und Jerry“ sei von Juden produziert worden, um das Image der Juden zu verbessern. Seine Begründung: Juden wurden immer und überall bis zum Ende des zweiten Weltkrieges als „dreckige Mäuse“ bezeichnet. Also versuchten sie mit „Tom und Jerry“, die Maus als süß und intelligent darzustellen. Da Menschen Mäuse mit Juden assoziieren, wird eine Image-Verbesserung der Mäusen auch das Image der Juden verbessern.

Ich nutze hier die Gelegenheit und veröffentliche auch das Resultat meiner langjährigen Forschungen im Bereich der Putzmittelpolitik. Es ist eine Tatsache, dass „Meister Proper“ von dem amerikanischen Militär entwickelt wurde, um das eigene Image zu verbessern. Das amerikanische Militär war ja nach dem Vietnam-Krieg in Verruf gekommen. Meister Proper, der wie ein G.I. aussieht, sollte wieder den Ruf des amerikanischen Militärs wiederherstellen.

Mit Meister Proper werden Sauberkeit und Wunderkräfte assoziiert. Wegen seiner Ähnlichkeit mit G.I.s, werden also Menschen unbewusst eine positive Vorstellung von den amerikanischen Militärs entwickeln. Meister Proper hilft den Schmutz in Haushalt zu beseitigen, das amerikanische Militär säubert die Welt vom „Schmutz“. Das ist die Botschaft von Meister Proper, die in unser Unbewusstes eindringt!

Ich werde das Ergebnis meiner Forschungen iranischen Universitäten zuschicken. Wundern Sie sich also nicht, wenn ich bald einen Professorentitel bekomme!

Dienstag, 3. April 2012

Verschleierte Frauen sind intelligenter!


Zwei Karikaturen, die für die Beachtung der islamischen Hijab-Vorschriften im Iran propagieren.


Fars-News Nachrichtenagentur


„Die Cyber-Organisation für Sittlichkeit und Hijab „


In den 1980-ern haben nur wenige Frauen sich getraut, frohe Farben anzuziehen oder sich zu schminken. Fast alle haben die Hijab-Vorschriften gänzlich befolgt. Die wenigen, die sich dieser widersetzten, wurden sofort verhaftet, bestraft und gepeinigt. Es gingen Gerüchte um, dass den Frauen, die Lippenstift tragen, die Lippen mit Rasierklinge aufgeschnitten werden, und die Füsse und Händer derjenigen, die sich nicht „angemessen“ kleiden, in Säcke voller Kakerlaken gesteckt werden.

Ich weiß nicht, ob diese Gerüchte der Wahrheit entsprachen, aber sie hatten die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Mit der Zeit ließ die Akzeptanz des islamischen Systems immer mehr nach, und immer mehr Menschen trauten sich, gegen die Gesetze und Vorschriften des Regimes zu rebellieren. Die Folge war, dass das Regime nicht mehr imstande war, gegen die ungehorsamen Massen vorzugehen.

Um die Macht des Regimes zur Schau zu stellen und die Menschen zu erschrecken, werden ab und zu von der Sittenpolizei Operationen durchgeführt und Menschen wegen ihrer Bekleidung, ihres Haarschnitts oder der Nicht-Beachtung von Geschlechtertrennung verhaftet. Auch Cafés und Restaurants, die zum Treffpunkt junger Frauen und Männer geworden sind, werden bei solchen Operationen geschlossen. Gelegentlich werden Verhaftete ins Fernsehen gebracht, um „zuzugeben“, Agenten Israels, Amerikas oder Großbritanniens zu sein.

Es werden immer strengere Gesetze verabschiedet, die Frauen vom öffentlichen Leben fernzuhalten versuchen. Vor ein paar Monaten wurde ein Gesetz verabschiedet, das Frauen das Studieren bestimmter Fächer untersagt. Dieses Gesetz war eine Reaktion auf den schon länger bestehenden Umstand, dass die Zahl der studierenden Frauen im Iran die der Männer übersteigt. Vor kurzem wurde Frauen untersagt, Shisha-Cafés zu betreten. Shisha-Cafés waren unter jungen Frauen sehr beliebt geworden und die meisten trafen sich dort mit ihren männlichen Freunden oder Liebespartnern.

Die obigen Karikaturen zeigen wie verzweifelt das Regime um die Erhaltung seiner Macht kämpft. Die Zahl der Iraner/innen, die sich gegen die islamischen Gesetze auflehnt und Demokratie und Säkularismus befürwortet, steigt tagtäglich. Und da den meisten von ihnen das Leben im Iran wie in der Hölle vorkommt und sie denken, zu verlieren hätten sie nicht mehr viel, haben immer weniger Menschen Angst, sich öffentlich gegen das Regime zu stellen.

Montag, 2. April 2012

Zusammenhang zwischen Aprilscherz und Sadismus


Mir scheint, die (Schaden-)Freude an Aprilscherzen hängt irgendwie mit unseren sadistischen Neigungen zusammen. Was soll daran lustig sein, Leute anzulügen und sie zu verarschen?!

Apropos: Im Iran gibt es auch einen „Aprilscherz“. Sie wird die „Lüge des Dreizehnten“ gennant. Das Neujahr beginnt im Iran zeitgleich mit dem ersten Frühlingstag (20. oder 21. März) und der 13.Tag nach dem Neujahr wird auch mit bestimmten Ritualen, darunter dem Aprilscherz, gefeiert.

Sonntag, 1. April 2012

Führt die Pauschalisierungsneigung zur Politikverdrossenheit?


Es ist erstaunlich, wie viele Menschen dazu neigen, Dinge zu pauschalisieren. Man hört tagtäglich Aussagen wie „Männer denken nur an Sex“, „Frauen kümmern sich stark um ihr Aussehen“, „Türken essen kein Schweinefleisch“, „Araber trinken kein Alkohol“, usw. Die Neigung zur Verallgemeinerung ist in fast allen Lebensbereichen präsent. Sie gefährdet nicht nur das soziale Miteinander, sondern stellt auch ernste politische Gefahren dar.

Das Nicht-Differenzieren in der Politik führt oft zur Verharmlosung von grausamen Verbrechen und von Bedrohungen, die von bestimmten Ideologien oder Gruppierungen ausgehen. Den Nationalsozialismus mit Kommunismus gleichzusetzen, verharmlost nur die Verbrechen des ersteren, und Rechtsradikalismus mit Linksradikalismus auf eine Stufe zu stellen, verhamlost die Bedrohung von rechtsradikalem Gedankengut für die Demokratie, Freiheit und Menschenrechte.

Noch gefährlicher ist es, aus der Tatsache, dass der Westen einige Diktatoren in mancher Hinsicht „unterstützt“, zu schlussfolgern, beide Lager seien aus demselben Holz geschnitten, ohne dabei die Rahmenbedingungen in Betracht zu ziehen. Diese Betrachtungsweise resultiert in einem Verlust an Vertrauen in Demokratien und ihre politische Institutionen. Obwohl manchmal politische Systeme oder Regierungen Ähnlichkeiten mit einander aufweisen, darf man nicht vergessen, dass es sogar zwischen Diktatoren Unterschiede gibt. Diktatoren wie Ben Ali (Tunesien), der Schah vom Iran oder Honecker verabschieden sich ohne großes Blutvergießen von der Macht, während Diktatoren wie Gaddafi das „eigene“ Volk bombardieren lassen.

Durch das Nicht-Differenzieren wird in den westlichen Ländern unter anderem die Auffassung bestärkt, alle politische Parteien seien gleich und es gebe keine bemerkenswerte Unterschiede zwischen ihnen. Daraus folgt unweigerlich der Glaube, Wahlen würden nichts verändern. Das Phänomen Wutbürgertum könnte man als das Resultat der vielen „Missverständnisse“ betrachten, die die Bürger von politischer Beteiligung fernhalten und das Fass zum Explodieren bringen.