Donnerstag, 31. Mai 2012
Dienstag, 29. Mai 2012
Was junge Frauen sich alles erlauben! (Video)
Sonntag, 27. Mai 2012
Neun persische Songs (Pop, Rock, Jazz, Rap, Techno)
Mehrnoosh – Deine Augen (Pop)
Helen - Zweifel (Pop)
The Ways - Traumspiel (Rock)
Rana Mansour - Ich will keinen reichen Mann (Folk Jazz)
Hichkas - Gott, wach auf! Ich bin Abfall! (Rap mit englischen Untertiteln)
Benyamin – Wo bist du? (Technopop)
2 Songs für
die iranische Protestbewegung
Neda-ye Sohrab (Sänger unbekannt)
Nedaye Solh va Azadi (Afsaneh Sadeghi)
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Freitag, 25. Mai 2012
Eine Grenze, die täglich geschlossen wird
Eine der
lächerlichsten Praktiken zum Ausdruck nationalistischer Gefühle:
Die tägliche Grenzschließungszeremonie an der indisch-pakistanischen Grenze Wagah
(Video, 1:28
Minuten)
Diese
Zeremonie findet seit 1959 jeden Abend vor Sonnenuntergang statt.
„An der
Grenze wird allabendlich auf beiden Seiten eine Militärparade der Grenzsoldaten
abgehalten, die unter anderem die Flaggenparade und das Ertönen der Clairon (Signaltrompete)
beinhaltet. Die Parade zeichnet sich durch eine selbst für militärische
Verhältnisse übertriebene und überspitzte Ritualisierung aus (...)
Die Parade
wird von Menschen aus allen Teilen beider Länder sowie von ausländischen
Touristen besucht und von den Schlachtgesängen der ersteren angefeuert. Sie
dient der Demonstration militärischer Präsenz und Kampfbereitschaft. Die beiden
Staaten haben aufgrund historischer und aktueller anhaltender Feindseligkeiten
wegen Gebietsdisputen ein angespanntes politisches Verhältnis.“
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Mittwoch, 23. Mai 2012
Katzenduett (lustiges Opernstück)
Katzenduett - lustiges Opernstück
Dieses Stück wird oft Rossini zugeschrieben. Es wurde aber von dem englischen Komponisten Robert Lucas de Pearsall geschrieben. Mehr dazu siehe Wikipedia-Artikel auf Englisch.
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Montag, 21. Mai 2012
So gefährlich kann Furzen werden (Video)
Furzen kann ganz schön gefährlich werden. Wenn Sie es nicht glauben, dann schauen sich dieses einminütige Video an.
Auch beim Furzen trifft die Weisheit zu, man solle vor dem Handeln immer die Rahmenbedingungen in Betracht ziehen!
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Samstag, 19. Mai 2012
Die schöne Seite der Kostenlosmentalität
Die schöne Seite der Kostenlosmentalität - Ein interessanter Beitrag zum Thema Internet und Urheberrecht von Thierry Chervel
Thierry Chervel ist Geschäftsführer und Redakteur bei perlentaucher.de
Perlentaucher bietet kostenlos verschiedene Newsletter-Abos an, mit Feuilletonrundschau, Magazinrundschau und Neuigkeiten aus der Medien- und Bücherwelt. Sehr empfehlenswert.
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Donnerstag, 17. Mai 2012
Probleme bei der Kondombenutzung (lustiges Video)
Dienstag, 15. Mai 2012
Montag, 14. Mai 2012
Vorsicht: Religion! Lachen verboten!
Eigentlich
ist Religion ein Glaube wie jeder andere. Der eine galubt an Gott, der andere
an UFOs. Die eine glaubt an Jesus, der andere an Sex-Gurus. Es gibt sogar
Leute, die an die CDU oder FDP glauben! Oder an Marx und Slavoj Žižek! Sich
über den Glauben und die Weltsicht anderer lustig zu machen, ist seit eh und je
ein Mittel zum Ausdruck von Kritik. Im Großen und Ganzen wird diese Art von
Kritikäußerung in den modernen Gesellschaften toleriert. Probleme gibt es nur,
wenn es sich dabei um Religionen handelt.
Die heftigen
Reaktionen, die durch Spott über Religionen ausgelöst werden, sind darauf
zurückzuführen, dass viele religöse Menschen noch immer eine fanatische
Einstellung gegenüber der Religion haben. Sie sehen die Religion als etwas
Heiliges, das über alles anderem steht. So erwarten sie von allen, die Religion
immer mit Respekt zu behandeln. Vieles, was bei der Kritikäußerung erlaubt ist,
gehört für sie verboten, wenn die Religion ins Spiel kommt. Diese Haltung gegenüber
Kritik an eigenem Glauben wird von allen Fanatikern geteilt. Für radikale
Marxisten ist Marx das, was Mohammed für konservative Muslime ist. Für radikale
englische Monarchisten ist Königin Elisabeth II wie Jesus für fanatische
Christen.
Fanatiker
können zwischen ihrer Person und ihrem Glauben nicht unterscheiden. Dies
bewirkt, dass sie den Spott über ihren Glauben persönlich nehmen und sich
persönlich beleidigt und angegriffen fühlen. Dabei verbirgt sich ein großer
Unterschied zwischen Spott über einen Glauben, eine Weltsicht oder eine
Lebenseinstellung und Spott über Menschen, die diese teilen. Zu behaupten,
Religion sei dumm oder scheußlich, ist nicht dasselbe, wie zu behaupten, religiöse
Menschen seien dumm oder scheußlich.
Beim Spotten über die
Religion geschieht nichts anderes als beim Spotten über eine politische Partei
oder Überzeugung. Schließlich behauptet auch kein CDU- oder SPD-Mitglied, es
fühle sich persönlich durch einen Kabarettisten angegeriffen, weil dieser seine
Partei in Frage gestellt hat. Soviel
Toleranz sollte man auch imstande sein zu zeigen, wenn die eigene Religion zum
Gegenstand des Spotts wird. Torelanz bedeutet nicht, Verständnis für
menschenverachtende Praxen anderer Religionen und Kulturen aufzubringen,
sondern sie drückt sich vor allem in Kritikfähigkeit aus.
Samstag, 12. Mai 2012
Deutsche Polizei ermutigt Islamisten
Seine islamkritischen Texte bringen den Kölner Rapper Najafi ins
Visier radikaler Muslime. Während ihn Teherans Jugend als "iranischen Eminem"
feiert, will ihn Großajatollah Safi-Golpajegani zum Verstummen bringen. Er hat
seine Anhänger aufgerufen, Najafi "in die Hölle zu schicken" (ARD-Morgenmagazin, 11.05.2012).
Shahin Najafi, der bekannteste iranische Rapper, lebt seit Jahren in Köln. Nun
behaupten einige regimenahe Zeitungen im Iran, eine Fatwa sei gegen ihn wegen
Beledigung islamischer Imame ausgesprochen worden. Schon haben sich via
Facebook ein paar Tausend freiwillige Todesvollstrecker zu Wort gemeldet und eine
Gruppe hat sogar ein Kopfgeld von 100.000 Dollar für ihn ausgesetzt. Im Gegenzug
haben Zehntausende Iraner auf sozialen Netzwerken und exiliranischen Webseiten gegen
die Fatwa protestiert und ihr Recht auf freie Meinungsäußerung gefordert.
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Freitag, 11. Mai 2012
Sex und Liebe im Alter
Sex und
Liebe im Alter zählen noch immer zu den unangenehmen Themen, besonders wenn es
sich dabei um ältere Frauen handelt. Der deutsche Filmemacher Andreas Dresen
befasst sich in seinem Film Wolke 9 mit dieser Thematik.
Inge, eine
ca. 70-jährige Frau, und Karl (76) fühlen sich nach einer kurzen Begegnung sexuell
zueinander hingezogen und schlafen miteinander. Inge ist seit 30 Jahren mit
Werner verheiratet und lebt mit ihm zusammen, deswegen versucht sie, ihre
Gefühle für Karl zu unterdrücken und die Affäre zu beenden. Aber ihre Gefühle werden
immer intensiver und ihr innerer Kampf immer heftiger. Karl und Inge verlieben
sich in einander und aus einer einmaligen Sache wird eine richtige Beziehung.
Der Film
zeigt nicht wenige Sexszenen zwischen Inge und Karl. Im Gegegensatz zu den
üblichen Sexszenen, in denen jüngere Leute mitspielen, stellen die Sexszenen in
„Wolke 9“ Menschen nicht als Sexobjekte dar. Sie konfrontieren den
Zuschauer mit der Tatsache, dass auch ältere Personen, besonders ältere Frauen,
sexuelle Gefühle haben und imstande sind, eine sexuelle Beziehung/Affäre zu
führen.
„Wolke 9“
behandelt auch ein anderes Thema, über das gern geschwiegen wird, nämlich die
Trennung oder Scheidung im Alter. Es gibt relativ wenige Filme, die sich mit
diesem Phänomen befassen, besonders wenn Frauen diejenigen sind, die sich
trennen wollen. Entgegen dem Rat ihrer Tochter erzählt Inge ihrem Mann von
ihrer Beziehung mit Karl. Gegen Ende des Films trennt sie sich von ihrem Mann und
zieht in Karls Wohnung ein. Werner kann sich mit der Situation nicht abfinden
und bringt sich um. Die Endszene zeigt, wie Inge und Karl sich in den Armen
liegen.
Interessant
zu wissen, dass Andreas Dresen nur 45 Jahre alt war, als er diesen Film drehte.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Singender Vogel (lustiges Video)
Dienstag, 8. Mai 2012
Wodka mit Sauerkirschsaft
Vor ein paar
Nächten hatte ich einen Traum, dass ich Wodka mit Sauerkirschensaft trinke und
es schmeckte sehr gut. Die letzten Tage habe ich oft daran gedacht, mir
Sauerkirschensaft zu holen, ihn mit Wodka zu vermischen und zu probieren, ob es
wirklich schmeckt. Gestern Abend habe ich den Traum in Wirklichkeit umgesetzt
und die Mischung hat super geschmeckt. Erstaunlich, was man alles im Traum
entdecken kann!
Als Kind
hatte ich im Iran gesehen, dass manche ein paar frische Sauerkirschen in
Schnapsflaschen taten und die Mischung erst nach Wochen tranken. Die Farbe und
der Geschmack des Schnapses wird dadurch verändert. Schon damals hatte ich mich
danach gesehnt, dieses alkoholische Getränk auszuprobieren, vielleicht weil ich
Sauerkirschen sehr mochte. Vor etwa zwanzig Jahren hatte ein Iraner mir so eine
Flasche geschenkt, aber leider musste ich feststellen, dass durch diese Methode
der Schnapsgeschmack nicht viel besser wird und man den Geschmack der Sauerkirschen
nicht mitbekommt.
Seit gestern
Abend weiß ich aber, dass Wodka mit Sauerkirschensaft genau der Vorstellung
entspricht, die ich in meiner Kindheit von diesen Wodkaflaschen mit
Sauerkirschen hatte. Und so wurde ein Traum von mir wahr!
Deutsche „Intellektuelle“ bei Ahmadinejad (+Fotos)
Kürzlich
haben ein paar deutsche „Intellektuelle“ bei einer Iran-Reise ein Treffen mit
Ahamadinejad gehabt und mit ihm sympathisiert. Die Reise wurde von dem
bundesweiten Verein „Islamischer Weg“ organisiert, der von dem Verfassungschutz
als extremistisch eingestuft wird.
Laut einem Spiegel-Beitrag waren u.a. folgende Personen mit dabei: der Antikapitalist Jürgen
Elsässer (ehemaliger „konkret“-Autor und „Jungle World“-Mitbegründer), Gerhard
Wisnewski (ein rechter Verschwörungsideologe), Anneliese Fikentscher und Andreas
Neumann (Mitglieder der Alten Feuerwache Köln) und Claus Hübscher (FDP-Lokalpolitiker). Insgesamt
hatten 16 Personen an dieser Iran-Reise teilgenommen.
Hier ein
Beitrag mit Hintergrundinformationen von Gerd Buurmann, in dem die eckelerregenden Kommentare und Reiseberichte einiger Teilnehmer zitiert werden. Beispiel:
“Hier
(bei den Aufständen iranischer Studenten gegen das Regime) wollen Discomiezen,
Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party
feiern. Gut, dass Ahmidenedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen
oder anderen in einen Darkroom befördert haben” (Jürgen Elsässer).
Und zum Schluss einige
Fotos, die auf der Webseite der iranischen Regierung veröffentlicht wurden (da
das islamische Regime die internationalen Copyright-Regelungen [Urheberrecht] nicht
anerkennt, ist es jedem erlaubt, sich der iranischen Quellen frei zu bedienen):
Klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrößern.
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Montag, 7. Mai 2012
Die Statue - hervorragende Aufführung von Jerome Murat
Die Statue - von Jerome Murat
Leider ist die Bildqualität dieser Version nicht sehr gut, aber ich fand sie schöner als die kürzere Version.
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Sonntag, 6. Mai 2012
Ein paar persische Witze auf Deutsch (1)
Ein paar
persische Witze, die ich vom Persischen ins Deutsche übersetzt habe:
Der Lehrer
bittet einen Schüler, die Bedeutsamkeit der Menstruation zu erklären. Der
Schüler: Die Menstruation ist sehr wichtig. Nachdem einmal meine Schwester
sagte, dass ihre Periode in Verzug geraten ist, ist meine Mutter ohnmächtig
geworden, mein Vater hatte einen Herzinfarkt und unser Fahrer ist geflüchtet!
Ein Mullah
hat ein junges Paar beim Küssen direkt vor der Moschee erwischt. Er schrie:
Habt ihr keine Würde? Keine Ehre? Keinen Glauben? Kein Schamgefühl? Der Junge
antwortete: Doch, wir haben all das. Wir haben nur keine eigene Wohnung!
Ein Mann,
der in einem Wahlfahrtsort uriniert hatte, wurde von der Menge festgenommen.
Als sie ihn schlagen wollten, rief er: Schlagt mich nicht! Ich bin geheilt! Ich
hatte eine Harnstauung!
Fünf Iraner, die in den USA aufgewachsen waren, gingen nach ihrem Studium
in den Iran zurück, um dort zu arbeiten. Sie hatten alle ein
Vorstellungsgespräch bei einem Ministerium. Der erste wurde gerufen und nach
einigen persönlichen Fragen, fing man an ihm religiöse Fragen zu stellen:
- Wer hatte Imam Ali umgebracht?
- Ich weiß es nicht?
- Wer hatte Imam Hassan umgebracht?
- Ich weiß es nicht.
- Wer hatte Imam Hossein umgebracht?
- Ich weiß es nicht.
Man schickte ihn raus. Die anderen vier fragten ihn: Und wie ist es? Hast
du die Stelle bekommen? Er sagte nachdenklich: Ich glaube nicht, dass sie eine
Stelle frei hätten. Jemand hat ein paar Araber umgebracht, jetzt suchen sie
nach dem Täter.
Drei Männer
wurden von den Revolutionswächtern beim Pinkeln an die Wand einer Moschee
festgenommen. Als die Revolutionswächter sich den ersten Mann vornehmen
wollten, rief er: „Brüder, ich habe nichts Schlimmes getan. Ich wollte an die
Wand (mit meinem Urin) „Nieder mit Amerika“ schreiben!“ Sie wollten sich den
nächsten vorknöpfen, da rief er: „Brüder, ich habe nichts Unrechtsmäßiges
getan, ich wollte gerade „Nieder mit Israel“ schreiben!“ Sie wendeten sich zu
dem dritten Mann und beschimpften ihn. Er erwiderte: „Brüder, habt Erbarmen!
Ich bin Analphabet! Nimmt ihn und schreibt damit was ihr wollt!“
Ein Iraner
wird gefragt, ob er wisse, wofür der Tag 11. Februar (22 Bahman; Stürz des
Schah, Tag der Revolution) steht. Er antwortet: Das ist der Tag, an dem die
islamische Republik den Iran angegriffen hat!
Ein Mullah
war am Predigen und meinte, wenn jemand von einem Hund angegriffen wird, dann
soll er den Koranvers X laut aufsagen. Da sagte einer: Aber es ist besser, wenn
man auch einen Stock dabei hat, da nicht alle Hunde Arabisch können!
Und zum
Schluss ein Iran-Witz auf Englisch:
What's the difference between the USA and Iran?
In the USA, they have Obama, Stevie Wonder, Bob Hope, Johnny Cash.
In Iran, we have Ahmadinejad,
No Wonder, No Hope, No Cash!
Ein paar persische Witze auf Deutsch (2)
Ein paar persische Witze auf Deutsch (2)
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Samstag, 5. Mai 2012
Zwei usbekische Pop-Songs von Yulduz Usmanova
Zwei Pop-Songs von der bekannten usbekischen Sängerin Yulduz Usmanova
Davom (Live)
Atir Gul (Live)
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Der Traum von der Rumänisierung Deutschlands
Der
Spiegel-Kolumnist Jan Fleischhauer stellt in seinem neuesten Beitrag Der Hartz-IV-Irrtum die Hartz-IV-Empfänger als Schmarotzer und Parasiten dar. Die
deutsche Sozialpolitik ermögliche es diesen Faulenzern, auf Kosten der anderen
zu leben, so Fleischhauer.
Den
Hartz-IV-Empfängern gehe es prächtig, denn „was hierzulande als Leben unterhalb
der Armutsgrenze gilt, ist in anderen Teilen ein Stück vom Paradies“, betont
Fleischhauer und weist auf die Situation von einigen EU-Ländern wie Rumänien
hin.
Erstaunlich,
wie dumm ein „Intellektueller“ argumentieren kann. Herr Fleischhauer und seine
deutsche Kollegen verdienen bestimmt um ein Vielfaches mehr als ihre Kollegen
in Rumänien. Ist das ein Grund dafür, zu fordern, deutsche
Journalisten-Gehälter den rumänischen anzupassen, da die ersteren im Vergleich
zu den letzteren wie Könige leben?!
Von einem,
der seine Kolumne „Den schwarzen Kanal“ nennt, kann man aber nicht mehr
erwarten. Leuten wie Herrn Fleischhauer ist das Leben der unteren Schichten der
Gesellschaft scheißegal. Hauptsache sie und ihresgleichen verdienen gut genug.
Die anderen sollen entweder für Hungerlöhne schuften oder verrecken.
Freitag, 4. Mai 2012
Mohammed und Maria im Duett
Video (Dauer: 2:38) - Der eine besingt Mohammed, die andere Maria!
Schön, macht weiter so! Nur lasst uns in Ruhe!
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Donnerstag, 3. Mai 2012
Antidemokratische Tendenzen der Occupy-Bewegung
Ich konnte
mich nie mit dieser Occupy-Bewegung identifizieren. Jetzt weiß ich auch warum.
Allein der Name stört mich. „Occupy“, auf Deutsch „besetzen“, bedeutet für
mich, mit Gewalt etwas in seinen Besitz bringen. Wenn eine politische Bewegung
von der großen Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird, dann ist Besetzen
sinnlos und nicht notwendig. Besetzen ist immer dann angesagt, wenn eine
Bewegung/Kraft gegen den Willen der Mehrheit ihre Vorstellungen und Ideen
durchsetzen will.
In
bestimmten Fällen habe ich nichts gegen Besetzungen und betrachte sie als
berechtigtes Protestmittel. Die Ocuupy-Bewegung hat aber Besetzungen zu ihrer
Hauptaufgabe gemacht und definiert sich sogar dadurch. Die antidemokratischen Tendenzen
der Occupy-Bewegung werden in ihrem bekannten Slogan „Wir sind (die) 99
Prozent“ deutlich. Solche Behauptungen hört man heuzutage nur von Diktatoren in
Ländern wie Nordkorea! Dieser Slogan zeigt, dass die Occupy-Bewegung sich als die
Stimme der ganzen Gesellschaft und als ihren einzigen Vertreter betrachtet. Ich
weiß nicht, aber selbsternannte Vertreter des Volkes haben bis jetzt nichts Gutes
bewirkt. Vielleicht schafft es aber die Occupy-Bewegung.
Iranische Islamisten zeigen Solidarität mit der Occupy-Bewegung.
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Mittwoch, 2. Mai 2012
In Deutschland darf man nur Deutsch sprechen!
Forscher haben herausgefunden, dass Kinder, die zweisprachig aufwachsen, ein besseres
Gehör entwickeln: "Zweisprachige Menschen sind natürliche Jongleure (...)
Ihr Gehirn jongliere ständig mit verschiedenen sprachlichen Reizen und
entwickele dabei automatisch eine größere Aufmerksamkeit für relevante
gegenüber nicht relevanten Klängen (...) Bisher kannte man solche tief
greifenden Anpassungen der Hörfähigkeit nur von Profimusikern“
(welt.de).
Vor ca. 15
Jahren waren nur wenigen die Vorteile der Zwei- oder Mehrsprachigkeit bekannt.
Als meine Tochter in den Kindergarten kam und kaum Deutsch verstand, haben sich
ihre Erzieherinnen ständig bei mir beschwert, wieso ich mit ihr Persisch spreche.
Ihrer Vorstellung nach dürfte ich mich mit ihr nur auf Deutsch unterhalten, da
wir in Deutschland leben! Fast jeder nicht-so-ganz-junge Mensch mit
Migrationshintergrund ist während seines Lebens in Deutschland mal mit dieser
Art Argumentation konfrontiert worden.
Heute wird
in der Presse oft auf die Vorzüge der Mehrsprachigkeit hingewiesen. Ohne
wissenschaftliche Kenntnisse wussten aber viele Migranten aus Lebenserfahrung,
dass Kinder sehr aufnahmefähig sind und es ihnen in keinster Weise schaden
könnte, wenn sie zwei- oder mehrsprachig aufwachsen würden. Zuhause redet man
auf der eigenen Sprache, die heimische Sprache wird dann im Kindergarten, in
der Schule und durch den Kontakt mit Spielkameraden, Freunden, Bekannten,
Nachbarn, etc. und durch das Fernsehen erlernt. Etliche Beispiele zeigen, dass
diese Methode wirkt. Faustregel: Eine Person darf sich nur auf einer Sprache mit
dem Kind verständigen, sonst wird das Kind verwirrt und kann zumindest eine
Sprache (oft die Muttersprache) nicht so gut erlernen.
Ich habe
Bekannte, deren Kinder dreisprachig aufgewachsen sind und nicht nur das
Deutsche und ihre Mutter- und „Vatersprache“ beherrschen, sondern auch zwei
oder drei andere Sprachen in der Schule gelernt haben und diese fließend
sprechen. Meine Tochter ist nur zweisprachig aufgewachsen. Als sie in den
Kindergarten kam, hat sie kein Wort Deutsch gesprochen. Trotzdem hatte sie
bereits im Grundschulalter alle bis dahin veröffentlichten Harry Potter Bücher (4
oder 5) auf Deutsch gelesen gehabt. Sie spricht sehr gut Persisch, aber viel
besser beherrscht sie die deutsche Sprache, obwohl wir zuhause nie auf Deutsch
reden. In der 7. Klasse konnte sie dank MTV besser Englisch sprechen als ich,
obwohl ich sogar an der Uni Köln Texte auf Englisch lesen musste. Heute kann
sie auch perfekt Englisch und spricht fließend Französisch.
Zum Glück
wissen heutzutage viele Erzieher/innen und Lehrer/innen darüber Bescheid, dass
Mehrsprachigkeit bei Kindern keinerlei negative Auswirkungen hervorruft und
sogar ihre sprachliche Entwicklung fördert. Aber in Teilen der Bevölkerung,
besonders unter den Älteren, ist die Einstellung noch immer verbreitet, dass man
in Deutschland nur Deutsch sprechen darf!
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